Freebies,  Heilpflanzen

Wacholder

Juniperus Communis

Früher wurden Wacholderbüsche  oft in Gärten gepflanzt, weil sie eine ganze Hausapotheke ersetzen. So wirkt Wacholder antibakteriell, antibiotisch, antiviral, blutreinigend und fungizid – aber ebenso Kreislauf stärkend, Stoffwechsel anregend, schmerzlindernd und schleimlösend. Seine Einsatzgebiete reichen aufgrund der vielfältigen Wirkung von Bronchitis und Erkältung über Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen, Magenschwäche, Blasen- und Darmentzündung bis hin zu Krampfadern, Muskelrheuma, Sodbrennen, schlecht heilenden Wunden, Migräne oder Zahnfleischproblemen. Und diese Liste ist damit noch nicht vollständig. Der Wacholder gehört zu der Familie der Zypressengewächse und man verwendet seine Beeren, Nadeln, Triebspitzen, Holz und Wurzeln. Diese kann man je nachdem zu Tee, Tinkturen oder auch Sirup verarbeiten und sein ätherisches Öl ist selbstredend auch wunderbar.