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Hochsensibilität – was ist das eigentlich?

Hochsensibilität – ein Thema, das glücklicherweise immer mehr in das Bewusstsein rückt. Man hört es mittlerweile immer mal wieder. Doch was ist es denn jetzt? Und vor allem: Betrifft mich das?

Ich habe ein kleines Ebook  – mehr eine Infobroschüre für Euch erstellt, wo ihr mal drin stöbern könnt und  erste Antworten auf die wichtigsten Fragen bekommt. Du kannst es hier im Browser gucken oder Dir auch downloaden – ganz wie Du magst. Wenn Du es weitergibst, dann ist das ok, aber Du solltest auf mich dabei verweisen. 

Das kleine Hochsensibilitäts-Ebook von mir für Dich:

Seelenbaum_Hochsensibilität_Einführung

Was bedeutet nun "Hochsensibel Sein"?

Das Thema Hochsensibilität kommt (sehr) langsam in der Gesellschaft an. Erst seit den 1990er Jahren ist es als Persönlichkeitsmerkmal bekannt. Der ein oder die andere hat mal was davon gehört. Aber was ist das eigentlich?

Jemand der hochsensibel ist, hat eine andere Art der Wahrnehmung. hochsensible Personen (kurz HSP genannt) nehmen wesentlich mehr Reize aus ihrer Umwelt auf als normalsensible. Sie haben weniger Filtermöglichkeiten was diese Reize anbelangt. Das heißt, das Gehirn eines HSP muss zu jeder Zeit mehr verarbeiten als es bei anderen Personen der Fall ist. Es läuft ständig auf Hochtouren.

Ein Beispiel: Ein hochsensibler und ein normalsensibler Mensch betreten gemeinsam einen Raum voller Menschen. Der normalsensible Mensch sieht, wer anwesend ist, nimmt wahr ob Musik läuft oder nicht, ob es hell ist oder dunkel und um welche Art Raum es sich handelt. Meist geht das erste Wahrnehmen nicht über diese Aspekte hinaus. Die HSP nimmt zusätzlich wahr, wie laut die Musik und/oder die Unterhaltungen sind, wahrscheinlich auch erste Gesprächsfetzen von den Menschen neben ihr. Dazu kommt die Luftqualität (ist es stickig oder nicht?), die Temperatur (Hochsensible sind oft wärme- und kälteempfindlich), wie die Grundstimmung ist, wo Streitereien oder Momente der Freude sind, ob die Wandfarbe zur Tischdekoration passt und vielleicht noch welcher Charaktertyp der Dekorateur ist.

All diese Informationen nehmen HSP jederzeit auf, sie verfügen durch diese Zusatzinformationen über eine hervorragende Intuition und selbstverständlich über ein sehr gutes Einfühlungsvermögen.

Doch durch diese permanente Mehraufnahme arbeitet das Gehirn auch in einer Dauer-Höchstleistung und ist aufgrund dessen natürlich viel schneller erholungsbedürftig als es bei normalsensiblen Menschen der Fall ist.

Die Tücken für Hochsensible liegen deshalb meist vorallem in der Annahme ihrer Hochsensibilität – für einen hochsensiblen Menschen ist es ganz normal, diese ganzen Informationen zu erhalten, man kennt es ja nicht anders. Weiterhin darin, dem Körper die Pausen zu geben, die er braucht und  – ganz wichtig – darin sich selbst nicht als minderwertig oder nicht funktionierend zu empfinden. Da Hochsensible in der Minderheit sind – etwa 15 – 20 % sind HSP – fühlen sie sich meist als anders als die anderen und dadurch, dass sie schneller Pausen brauchen, glauben sie oft von sich selbst, dass sie nicht gut genug funktionieren. Die Schnelllebigkeit und Leistungsbezogenheit der Gesellschaft tun ihr übriges dazu.

Unterschiede in der Hochsensibilität

Genauso wie überall gilt aber auch hier: nicht jeder Hochsensible ist gleich. Auch hier gibt es wieder bestimmte Ausprägungen. Wenn Dich das interessiert, dann schau mal hier rein: